Okumenische und Liturgische Bewegung gingen im 20. Jahrhundert lange Hand in Hand. Aber seit den fruhen Jahren des 21. Jahrhunderts gehoren herbe liturgische Ruckschlage zur Tagesordnung. Die Ruckwendung einiger Kirchen zu ihren konfessionellen Eigenheiten schafft ebenso Probleme wie die Aufweichung traditioneller Formen in charismatisch gepragten Gemeinschaften. Vor diesem Hintergrund fragen die Autorinnen und Autoren, wie Liturgie(wissenschaft) von den Gaben und Begabungen der je anderen bereichert werden und der okumenische Gedanke wieder neue Strahlkraft gewinnen kann. Dazu hilft auch ein Blick auf den afrikanischen Kontinent und seine liturgischen und okumenischen Herausforderungen.