Der Dokumentationsband des Symposiums Literatur in der neuen Klassengesellschaft enthalt Texte und Debattenbeitrage u.a. von Hans-Jurgen Urban, Christoph Butterwegge, Klaus Dorre, Annett Groschner, Joachim Helfer, Stefanie Hurtgen, Cornelia Koppetsch, Norbert Niemann, Monika Rinck, David Salomon, Stefan Schmitzer, Erasmus Schofer, Ingar Solty, Enno Stahl und Michael Wildenhain. Er dokumentiert - quasi in Echtzeit - den Ablauf des Symposiums, das durch einen ungewohnlich barrierefreien Zugang des Publikums zum Tagungsgeschehen gekennzeichnet war. Das Netzwerk Richtige Literatur im Falschen , das diese Veranstaltung zum vierten Mal in dieser Form realisierte, versteht sich als offenes Diskussionsforum. Diskutiert wird in diesem Band die Frage, ob Deutschland heute wieder eine Klassengesellschaft ist, was die meisten der Autorinnen und Autoren bejahen. Die Auswirkungen dieser sozialen Spaltung werden aus verschiedenen Perspektiven betrachtet: der Pauperisierung, der Geschlechterproblematik und der Migration. Vor diesem Hintergrund werden sodann Uberlegungen angestellt, ob Literatur auf die gesellschaftlichen Verwerfungen reagieren sollte oder gar muss - und wenn ja, in welcher Form.