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Letzte Worte, letzter Wille

Letzte Worte binden seltener die Person, die damit ihren "e;letzten"e; Willen erklart, sondern vor allem diejenigen, denen eine letztwillige Verfugung gilt. Daneben bergen sie die Moglichkeit, Selbstbindungen uber den Tod hinaus zu erzeugen, womoglich sogar postmortale Identitaten zu generieren. Das "e;Gedachtnis des Willens"e; besteht demnach nicht nur aus Versprechen und Verpflichtungen, sondern begrundet vielmehr Verantwortung. Die Uberwindung der eigenen Verganglichkeit ist nicht blo ein kulturspezifisches Desiderat, sondern daruber hinaus ein geradezu universeller Menschheitstraum.(deg)(deg)Letzte Worte und letzter Wille mussen jedoch nicht unbedingt an die Bedingung des Todes geknupft sein. Auch der Angeklagte, dem im Strafprozess das "e;letzte Wort"e; gebuhrt, lebt heute naturlich weiter - wenngleich unter einem nachfolgenden Diktum, das fur ihn und andere bindend ist. Die Autorinnen und Autoren des Bandes widmen sich dem Thema anhand unterschiedlicher Beispiele aus dem juristischen, rezeptionsgeschichtlichen, rechtshistorischen, althistorischen, literaturwissenschaftlichen und kunstgeschichtlichen Bereich.(deg)(deg)

ISBN
9783830522522
Kieli
saksa
Julkaisupäivä
4.5.2018