LEER"e; ist ein literarischer Monolog uber das leise Gefuhl der Einsamkeit mitten im funktionierenden Leben. Aus der Ich-Perspektive erzahlt ein 35-jahriger Mann von einem Alltag, der auerlich erfullt wirkt - Job, Beziehung, Freunde - und sich innerlich doch taub anfuhlt. In kurzen, atmospharischen Kapiteln schildert er seine Tage: der stille Kaffee am Fensterplatz, das leere Gesprach im Groraumburo, der Wunsch nach Nahe, der sich nicht formulieren lasst. Was als personliches Protokoll beginnt, wird zur kollektiven Erfahrung: ein Text fur all jene, die wissen, wie es ist, anwesend zu sein - aber nicht gemeint. LEER"e; ist keine Selbstoffenbarung und kein Ratgeber. Es ist ein stilles Erkennen: Du bist nicht allein mit diesem Gefuhl.