Essay aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Pdagogik - Pdagogische Soziologie, Note: 1,3, Brandenburgische Technische Universitt Cottbus, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Menschen leben in einer Zeit des stndigen Wandels. Die Globalisierung der Arbeits- und der Kapitalmrkte prgen uns genauso, wie die nicht abzuschtzenden Nebenfolgen eines immerwhrenden technischen Fortschritts und dessen Auswirkungen fr die Umwelt. Auflsungserscheinungen der traditionellen Formen der Familie und eine sinkende Zahl der Bevlkerung in den meisten Staaten Europas stehen in der direkten Kongruenz zur Bevlkerungsexplosion in den Schwellenlndern und in der dritten Welt. Unsicherheit wird bei den Menschen geschrt, welche es jedem Einzelnen heutzutage erschwert, zu durchschauen, wohin die Zeit uns fhrt. Orientierungslosigkeit und Angst macht sich bei den bisher so wohl genhrten Industrielndlern breit. Angst vor einer Radikalisierung ethischer und kultureller Differenzen und die damit einhergehende Gefahr einer wachsenden religisen Fundamentalisierung. Durch die Angriffe auf New York, Madrid und London ist ihnen klargeworden, dass der internationale Terrorismus und die grenzberschreitende Kriminalitt nicht etwas ist, was nur irgendwo anders auf der Welt passiert, sondern direkt vor ihrer Haustr stattfindet. Und so ist offensichtlich alles in Bewegung und nichts scheint heute mehr von Dauer und Verlsslichkeit. In meinem Essay mchte ich zeigen, wie die Rechtspdagogik einen Ausweg aus dieser Orientierungslosigkeit bietet, wie sie eine ordnende Funktion bernimmt und zu einer Lsung im Sinne der Menschenrechte fhrt. Dabei sollen mir das rechtspdagogische Zweistufenmodell und die dazugehrigen Prinzipien der Vernunft, Empathie und Dynamik einen roten Pfaden bieten, die wir von der Keimzelle unserer Gesellschaft bis zur "groen Weltpolitik" anwenden knnen, um damit einen fast unausweichlich scheinenden Kampf der Kulturen doch noch abzuwenden und um einer friedlichen Zukunft