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Helmuth Plessner, Elemente der Metaphysik
Tallenna

Helmuth Plessner, Elemente der Metaphysik

sidottu, 2002
saksa
Mit dieser Edition wird erstmals ein Vorlesungszyklus aus Helmuth Plessners wissenschaftlichem Nachlass der Offentlichkeit zuganglich gemacht. Das klar und ubersichtlich gegliederte Kolleg "Elemente der Metaphysik" prasentiert in leicht verstandlicher Sprache und gut nachvollziehbarer Gedankenentfaltung die Grundzuge von Plessners Anthropologie, die dieser in seinem nur schwer rezipierbaren Hauptwerk, den "Stufen des Organischen und der Mensch" von 1928, entwickelt hatte, und stellt sie in einen umfassenden philosophischen Kontext. Die Vorlesung umfasst drei Hauptteile: Im 1. Teil, der "Metaphysik des Bewusstseins," zeigt Plessner, dass der klassische bewusstseinsphilosophische Ansatz zur Beantwortung zentraler metaphysischer Probleme nicht in der Lage ist. Die entscheidende Frage nach dem Sein des Bewusstseins ist wie Plessner nachweist im Rahmen der Bewusstseinsproblematik, wie sie von der neuzeitlichen Philosophie seit Descartes entfaltet wurde, nicht zu beantworten. Die Bewusstseinsphilosophie muss daher so Plessners Grundthese durch einen lebensphilosophischen Ansatz uberwunden werden. Dieser Ubergang zur Problematik des Lebens und die breite Ausfuhrung des neuen philosophischen Zugriffs steht im Mittelpunkt des 2. Teils ("Metaphysik des Lebens"). Plessner unternimmt hier vor allem den Versuch, das Wesen des Lebens durch das Verhaltnis des Korpers zu seiner Grenze zu bestimmen und halt fest, dass solche Korper, die ihre Grenzen realisiert haben, "Positionaliat" besitzen. Dieser Begriff der Positionalitat wird zum Zentralbegriff von Plessners Biophilosophie, die im Fortgang dieses Teils der Vorlesung ausfuhrlich dargestellt wird. Im Zentrum der Darlegung, die Plessner im engen, kritischen Kontakt mit der biologischen Forschung halt, steht u.a. die Beziehung von Organismus und Umwelt, die Organisationsformen des Lebens (Pflanze und Tier), die Struktur der tierischen Umwelt, die Bestimmung des Bewusstseins, das Verhaltnis von Bewusstsein und korperlichem Sein und das Problem des Gedachtnisses. Im abschliessenden 3. Teil ("Der Mensch") skizziert Plessner die Grundzuge seiner philosophischen Anthropologie, wobei er den Menschen als dasjenige Lebewesen bestimmt, das in Abhebung vom Tier, dem eine zentrische Organisationsform zukommt eine "exzentrische Positionalitat" besitzt, und das in einem dreifachen Bezug zur Aussenwelt, zur Innenwelt und zur Mitwelt steht. Die besondere Bedeutung dieser Vorlesung liegt einerseits in ihrem Charakter als leicht nachvollziehbare Hinfuhrung zu Plessners Philosophie des Lebendigen. Andererseits enthalt sie neue Inhalte insbesondere im 1. und 2. Teil und tragt dadurch zur Erweiterung unserer Kenntnis von Plessners Philosophie bei."
Painos
Rperint 2015 ed.
ISBN
9783050037080
Kieli
saksa
Paino
517 grammaa
Julkaisupäivä
23.10.2002
Sivumäärä
196