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Goethe, Flaubert, Kafka und der schöne Schein
Goethe, Flaubert, Kafka und der schöne Schein
Tallenna

Goethe, Flaubert, Kafka und der schöne Schein

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Alle Literatur arbeitet mit begrifflich vermitteltem Schein, der Sachverhalte bildhaft vor Augen stellt. Keineswegs muss er dabei wahrheitsgetreu verfahren: Gerade der schöne Schein kann auch für Strategien des make believe nutzbar gemacht werden. In Goethes "Lehrjahren", Flauberts "Education sentimentale" und Kafkas "Verschollenem" weist die Studie erstmals das Verfahren einer doppelten Buchführung nach, die dem exoterischen Schein der Textoberfläche nicht glaubt, ihn durchstreicht und auf ein esoterisch Gemeintes durchsichtig macht. Indem die Texte, deren Verfasser sich als literarische Vorbilder begriffen, dabei in ihrer Filiation betrachtet werden, schließt die Arbeit zugleich eine Forschungslücke und belegt zum Einen, dass die bilderkritische Negativität der Weimarer Klassik noch die Prosa der Moderne grundiert. Zum Anderen bietet die Studie eine neue Deutung der Romane, die zeigt, in welchem Maße der schöne Schein bisherige Lesarten bestimmte und welche Thematik sich eigentlich hinter ihm und seinen Bildern verbirgt.
Alaotsikko
Zur Kritik der Literatursprache in den &quote;Lehrjahren&quote;, der &quote;Education sentimentale&quote; und im &quote;Verschollenen&quote;
Kirjailija
Marcel Krings
ISBN
9783772055973
Kieli
saksa
Julkaisupäivä
12.9.2016
Formaatti
  • PDF - Adobe DRM
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