Individuelle und teambezogene Gehaltsobergrenzen (salary caps) sind im US-amerikanischen Profisport seit langem etabliert. Sie bezwecken mehr Chancengleichheit im sportlichen Wettbewerb und den Erhalt der Wirtschaftlichkeit der Clubs. Im europaischen Mannschaftssport, insbesondere im Fuball, gibt es ein groes sportliches und wirtschaftliches Ungleichgewicht. Der Autor stellt verschiedene Formen von salary caps dar und uberpruft die Rechtmaigkeit einer Einfuhrung durch Verbandsregelungen (z.B. der DFL oder UEFA), Tarifvertrage, Betriebsvereinbarungen oder Gesetz. Er kommt zum Ergebnis, dass teambezogene Gehaltsobergrenzen mit deutschem und europaischem Arbeits-, Kartell- und Vereinsrecht vereinbar sind. Dies folgt aus uberwiegenden Interessen von Sportverbanden und Allgemeinheit.