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Freuhe Geotterdarstellungen in Mesopotamien
Tallenna

Freuhe Geotterdarstellungen in Mesopotamien

Ausgangspunkt dieser Abhandlung sind die auf Grund ihrer Hornerkrone sicher erkennbaren Gotter der jungeren fruhdynastischen Zeit. Vorlaufer dieser Gotterdarstellungen im alteren Bildrepertoire zu identifizieren ist schwierig, da eine Abgrenzung gegenuber menschlichen Darstellungen kaum mit Sicherheit vorzunehmen ist. Eva Andrea Braun-Holzinger geht unter anderem der viel diskutierten Frage nach, ob Bankett- und Kampfszenen "mythologisch" zu deuten sind. Auch bisherige Interpretationen der Tierkampfszenen mit ihren Mischwesen und sogenannten Helden, die oft mit Gottern in Zusammenhang gebracht werden, unterzieht sie einer kritischen Betrachtung. Es zeigt sich, dass mythologische und kultische Szenen, in denen Gotter eine Rolle spielen konnen, vor der spaten fruhdynastischen Zeit zumindest in der erhaltenen Kleinkunst fehlen. Erst dann wird das Verhaltnis der Menschen zu den Gottern, wie der Kult es schon lange vorgab, auch ins Bild umgesetzt. Die zahlreichen Siegel unterschiedlichster Qualitat belegen, dass dies kein Privileg der Eliten war, sondern weite Bevolkerungsschichten bildlich in Kontakt zu ihren Gottern traten.
ISBN
9783727817441
Kieli
saksa
Paino
549 grammaa
Julkaisupäivä
1.12.2013
Sivumäärä
290