Der Band rekonstruiert anhand von Fallstudien das wirkungsgeschichtlich hochkomplexe Gefuge von Kontakten, Transfer- und Transformationsprozessen zwischen den europaischen Avantgarden in Literatur und bildender Kunst. Die gesamteuropaische Dimension der Avantgarde-Bewegung des fruhen 20. Jahrhunderts lasst sich aus dem engen Blickwinkel der Nationalphilologien nicht adaquat nachvollziehen und verlangt nach einer internationalen Untersuchungsperspektive. Der Band legt den Fokus auf die Austauschbeziehungen zwischen franzosischer, deutscher, russischer, italienischer und ukrainischer Avantgarde und versteht sich als ein Beitrag zur Erforschung der Internationalitat der avantgardistischen Stromungen in Literatur und bildender Kunst.