Die Frage, ob der Erste Weltkrieg letztlich vermeidbar gewesen ware oder ob die Welt unaufhaltsam in die Katastrophe trieb, ist fast so alt wie dieser Krieg selbst. Der Band widmet sich schlaglichtartig Fragen nach der Einstellung der herrschenden Eliten zum Krieg, der offentlichen Meinung von Mannern und Frauen sowie den kollektiven Mentalitaten in den kriegfuhrenden Nationen. Eine vergleichende Zusammenschau der gesellschaftlichen Erwartungen, Hoffnungen, Angste sowie die Selbst- und Fremdwahrnehmungen soll auerdem dazu beitragen, den Blick auf die Umstande und Folgen des Kriegsausbruchs in Europa zu lenken. Zugleich bietet er eine Analyse der neuesten Forschungsergebnisse zur Geschichte des Ersten Weltkriegs und bettet sie kulturhistorisch in die Umstande des Jubilaumsjahres 2014 ein.