Zwolf Sommer lang kehrt sie zuruck - an denselben Ort, zur selben Zeit, zu einem Ritual, das alter ist als Schuld und starker als Erinnerung. Zwischen Asphalt und Wald, nahe der A555, verschwimmen Realitat und Mythos. Eine Jagerin folgt den Regeln eines geheimen Bundes, dessen Herz aus Epoxid gegossen scheint: unzerstorbar, kalt und blutrot. Was als Pflicht beginnt, wird zur Konfrontation mit verdrangter Vergangenheit, archaischen Opfern und einer Wahrheit, die nicht vergeben will. Wahrend moderne Welt und uralter Kult aufeinanderprallen, wachst die Frage, wer hier jagt und wer geopfert wird. Ein dusterer Roman uber Rituale, Schuld und die Gewalt, die unter der Oberflache unserer Zeit weiterlebt.