Dieser Band versammelt Beiträge, die sich mit den Beziehungen zwischen antiken babylonischen, iranischen und jüdischen Gemeinden in Mesopotamien unter neubabylonischer, achämenidischer und sassanidischer Herrschaft befassen. In den Aufsätzen untersuchen führende Wissenschaftler aus den Fachgebieten der Assyriologie, der Iranistik und der Judaistik verschiedene Modi der kulturellen Beziehungen zwischen diesen Gesellschaften, zum Beispiel historische, sozial, legale und exegetische Schnittpunkte. Die zahlreichen mesopotamischen Beziehungen, die in Untersuchungen des antiken Judentums allzu oft vernachlässigt werden, stehen im Mittelpunkt dieser interdisziplinären Sammlung.