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Eine Welt. Kein Turmbau zu Babel
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Eine Welt. Kein Turmbau zu Babel

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Die zwolf Hauptthesen des Buches1 Ein universales Gewissen lasst sich von den Jagern und Sammlern bis in unsere Zeit nachweisen. 2 Der Ursprung sozialen Friedens ist derselbe wie fur den Krieg - erst die Etablierung verbindlicher Regeln macht Menschen berechenbar fureinander. Die Andersartigkeit dieser Regeln in jeder Kultur fuhrt aber zwangslaufig zu gegenseitiger Unberechenbarkeit und zu Kriegen.3 Die beiden Triebkrafte der Geschichte sind das universale Gewissen und der Zufall der Erfindungen, die alle sozialen Verfestigungen aufrei en und sie neugestalten. Die vier Zeitenbruche: Homo Loquens (Spracherwerb), Homo Domesticus (Ackerbau), Homo Technologicus (Industrielle Revolution) und Homo Deus sive Diabolus (Postfossile Zivilisation) sind alle aus unvorhersehbaren Erfindungen hervorgegangen. 4 Vor etwa zwolftausend Jahren trat mit dem zweiten Zeitenbruch die agrarische Abhangigkeitsformel in Kraft, welche in samtlichen Massenkulturen die Unterjochung der Nahrung produzierenden Mehrheit (mindestens 80% der Bevolkerung) bewirkte. 5 Ublicherweise wird der Kapitalismus als das wesentliche Kennzeichen der neuen mit der Industriellen Revolution einsetzenden Epoche gesehen, er ist aber nur Teilaspekt einer umfassenden Privatisierung von Macht . 6 Der vielgeschmahte Wettbewerb ist eine Voraussetzung fur die Gleichheit der Chancen. Hierarchische Gesellschaften und Diktaturen unterdrucken den Wettbewerb. Doch nur der gebandigte Wettbewerb dient dem Menschen. 7 Lange vor Marx wurde die klassenlose Gesellschaft von der Aufklarung gefordert. Sie sollte alle erblichen Privilegien abschaffen und diese vollstandig durch individuelles Wissen und Konnen ersetzen sollte. Dieses Ziel wurde aber nur teilweise erreicht. 8 So begunstigt etwa der Mechanismus der Zinsen die Reichen und Superreichen unabhangig von eigener Leistung in so hohem Grade, dass sich daraus ein standiger leistungsloser Geldfluss von unten nach oben ergibt. 9 Das universale Gewissen verlangt einen gerechten Staat, wo die Unterschiede von materieller Belohnung und immateriellem Ansehen der Burger auf allgemein akzeptierten Ma staben beruhen. 10 Wissenschaft und Technik sind ungemein wirksame Instrumente in der Beherrschung der Natur, aber sie drohen sich in Selbstzwecke zu verkehren, die dem Menschen ebenso dienen wie schaden. Unsere vermeintliche Herrschaft uber die Natur konnte sehr wohl in deren okologische und nukleare Vernichtung umschlagen. Das vorherrschende Wettrennen der Nationen erlaubt keine Trennung der nutzlichen von den schadlichen Auswirkungen. Aus holodoxer Sicht ist das erst in Einer Welt moglich. 11 Wissenschaft und Technik sind trans-moralisch und trans-asthetisch. Menschen werden aber durch gemeinsame moralische Werte fureinander berechenbar und zusammengehalten. 12 Der Staat ist ein moralischer Zweck mit technischen Mitteln. Das Wettrennen der Nationen erhebt aber die Mittel zum Zweck. Nur Eine Welt kann wirksam gegen diese Pervertierung vorgehen. Nur sie kann die nationalen Egoismen beseitigen und dem universalen Gewissen zum Sieg verhelfen.
Alaotsikko
Eine kritische Philosophie der Geschichte vom Jagen und Sammeln bis zum Wettrennen der Nationen
Kirjailija
Gero Jenner
ISBN
9783955386030
Kieli
saksa
Julkaisupäivä
8.12.2025
Kustantaja
Ibidem
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