Die vorliegende Publikation beschaftigt sich mit dem Phanomen einer wachsenden Pluralitat polizierender Akteure in Deutschland. Neben dem zentralen Akteur Polizei werden zunehmend Privatpersonen zur Sicherheitsgewahrleistung im offentlichen Raum eingesetzt. Als klassischster Bereich der Eingriffsverwaltung sind damit vielfaltige verfassungsrechtliche Probleme verknupft, insbesondere im Hinblick auf das staatliche Gewaltmonopol, den Vorbehalt des Gesetzes sowie den Funktionsvorbehalts fur das Berufsbeamtentum. Der Verfasser ordnet und systematisiert die unterschiedlichen Modelle zur Einbindung von Privatpersonen in die polizeiliche Tatigkeit und untersucht diese unter verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten.