Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich VWL - Gesundheitsokonomie, Note: 2,0, Duale Hochschule Baden-Wurttemberg, Stuttgart, fruher: Berufsakademie Stuttgart, Veranstaltung: Seminarveranstaltung, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Seminararbeit geht es um das Thema Doping im Sport. Begonnen wird mit der Definition sowie mit dem Ursprung des Dopings, was als Begriffsbestimmung fur diese Ausarbeitung dient. In dem darauffolgenden Kapitel werden die Antriebsgrunde thematisiert, die ausschlaggebend dafur sind, weswegen Athleten auf illegales Verhalten zuruckgreifen. Der Fokus liegt hierbei auf der mikrookonomischen Modellierung des Individuums. Daruber hinaus befasst sich das genannte Kapitel Empirische Evidenz"e; mit der Pravalenz des Dopings hinsichtlich der verschiedenen Messungen und Verfahren. Anschlieend werden die betroffenen Sportarten im Fall des Dopings beleuchtet und genetische Motivationsgrunde bezuglich des Missbrauchs von Doping gegeben. Es wird aufgezeigt, welche leistungssteigernden Dopingmittel miteinander vergleichbar sind und dem Athlet sportlichen Erfolg zusichern. Das letzte Kapitel mit dem Titel Ma nahmen zur Bekampfung der Dopingproblematik "e; stutzt sich auf die okonomischen Ma nahmen des Dopings. Anhand dessen wird ersichtlich, inwiefern Anti-Doping-Ma nahmen die zu erwartenden Kosten der Athleten beeinflussen. Es soll verdeutlichen, wie die mikrookonomische Modellierung beeinflusst werden kann, um die illegale Verhaltensweise der Athleten zu andern. Beendet wird diese Ausarbeitung mit der Fragestellung, ob Doping legalisiert werden sollte. In der heutigen Gesellschaft zahlt vor allem im Hochleistungssport hauptsachlich die Leistung jedes Einzelnen. Man wird an dem gemessen, was man erreicht beziehungsweise nicht erreicht hat und steht demzufolge unter einer besonderen Art von Leistungsdruck. Die Athleten mussen illegale Verhaltensweisen mit legalen Handlungsreaktionen abwagen. Dadurch befinden sich Sportler in einem Gefangenendilemma, das sie zum Betrugen veranlasst - Sie fangen an zu dopen.