Kaum ein Autor, der im Diskurs uber die Ding-Literatur der Moderne so unbeachtet ist wie Robert Walser - und doch ist sein Werk mit Gegenstandlichkeiten"e; uberfullt. Dass es aus dem Blick fiel, liegt in der Natur seiner Sachen: Walsers Dinge sind nicht aufstandisch und eigensinnig, wie die tuckischen Objekte"e; der Zeitgenossen, sondern unauffallig, einsatzbereit und auf ihre Weise nutzlich.Die Studie beleuchtet, nach einer Klarung der Begriffe aus dem Feld der materiellen Kultur, zum einen jene fur Walser spezifischen dienenden Dinge"e;, die sich mit Martin Heideggers Zeuganalyse begreifen lassen und die zu einer Neubewertung von Walsers altbekannter, vieldeutiger Dieneridee"e; anstoen. Zum anderen werden die am haufigsten vertretenen Gegenstandsklassen im gesamten Werk erkundet und auf Wandlungen hin beleuchtet.