Auf einmahl reget sich der fast erstickte Trieb; Das, was ich sonst gescheut, gewinn ich jetzo lieb; Das, was ich blo aus Furcht, es m chte nicht gelingen, Bi her zur ck gesetzt, das will ich jetzo singen. Caliope dein Rohr, dein sanftes SaytenSpiel, Das mich bezaubert hielt, und G ttern wohlgefiel, Mag dort im Winkel ruhn: ein Satyr l t sich sp hren. Der soll an deiner statt mich auf den Pindus f hren. Ihr G tter die ihr sonst so gra und he lich seyd; Vor deren Gegenwart das FrauenVolck sich scheut, Und sch chtern lauft und flieht, als ob ein M rder k me, Der ihnen mit Gewalt Kranz, Schmuck und Leben n hme. Ihr seyd jetzt meine Lust und liebstes Augenmerk. Hier habt ihr meine Hand, kommt f hrt mich auf den Berg, Wo Ph bus und sein Volk im Lorbeer-Walde tanzen. Kommt lasset mich durch euch mein Gl ck bey ihnen pflanzen. Sezt eure F sse nett, und la t mich heute sehn, Ob ihr so k nstlich springt, wie ehemahls geschehn. Spielt nur so gut ihr k nnt, auf Pfeiffen oder Fl then. Ihr d rft, weil ihr schon roth, euch nicht dabey err hten. Auf macht mir eine Lust und auch dem MusenF rst; Und singt der Welt zu Trutz, die schon die Z hne knirst. Au Weh was seh ich dort? Mein Wahn hat nicht gelogen, Ein grau Gewitter k mmt mit Blitz und Knall gezogen. Die Luft verfinstert sich, die Sonne b t den Schein, Die Erde den Gesang der Luft-Sirenen ein. Das Vieh lauft hin und her, es schreyt, es bebt, es zittert, Es suchet Zweig und Schutz, dieweils so grausam wittert. Die Erde bebt und kracht; die Berge wancken fast, Und machen sich zum Fall mit ihrer Pracht gefa t.