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Die Verbrechensverabredung, - § 30 Abs. 2, 3. Alt. Stgb
Tallenna

Die Verbrechensverabredung, - § 30 Abs. 2, 3. Alt. Stgb

Im Zentrum der Arbeit steht die Frage der Unrechtsbegrundung fur die Verbrechensverabredung als Grundform der Komplottstrafbarkeit und Vorfelddelinquenz als einem der problematischsten Bereiche der Strafbegrundung. Im Kern geht es um die Bestrafung eines Tatplanes ohne Ausfuhrungshandlung und dem damit gestellten Problem, ob ein solcher Tatbestand von einem Gesinnungsstrafrecht unterschieden werden kann. In diesem Zusammenhang werden allgemeine Lehren der Unrechtsbegrundung untersucht, zunachst funktionale Ansatze, die sich ausschliesslich am Praventionsgedanken orientieren, sodann werden nach Ablehnung rein funktionaler Ansatze die eigentlichen Voraussetzungen des Kriminalunrechts herausgearbeitet. An der so entwickelten Bestimmung des Kriminalunrechts orientiert wird die Frage nach der Strafbarkeit des unausgefuhrten Komplotts auf den Begriff des abstrakten Gefahrdungsdeliktes bezogen. Das negativ-kritische Resultat lautet, dass die blosse Verbrechensverabredung als Straftatbestand nach strafrechtlicher Begrifflichkeit, aber auch aus verfassungsrechtlicher Sicht unhaltbar ist. Nicht nur zur Komplettierung, sondern auch in einem inneren Bezug zu der Frage der Unrechtsbegrundung stehen die Darstellung der historischen Entwicklung des Tatbestandes der Verbrechensverabredung wie auch die Eroerterungen zu Anwendungsfragen der geltenden Rechtslage.
Kirjailija
Ulrich Fieber
ISBN
9783631375457
Kieli
saksa
Paino
310 grammaa
Julkaisupäivä
20.2.2001
Kustantaja
Peter Lang AG
Sivumäärä
202