Die Geschichte der indischen Imperien ist eine Geschichte von Einheit in Vielfalt. Zwischen den Maurya und den Gupta entstand ein kulturelles und geistiges Gefuge, das Philosophie, Religion und Politik in auergewohnlicher Weise verband. Dieses Buch folgt den Spuren dieser Reiche - von den Sauleninschriften Ashokas bis zu den Kunstwerken von Nalanda - und zeigt, wie Herrschaft im Alten Indien stets als moralische Verantwortung verstanden wurde. Archaologische Funde und alte Sanskrittexte veranschaulichen, wie Verwaltung, Wissenschaft und Spiritualitat miteinander verwoben waren. Das Resultat ist das Bild einer Zivilisation, die inmitten von Wandel und Eroberung immer wieder Gleichgewicht suchte ein Gleichgewicht aus weltlicher Ordnung und spiritueller Tiefe, das bis heute nachhallt.