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Die Sozialwissenschaft der Burgergesellschaft

29,60 €

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts entdecken die Sozial- und Geisteswissenschaften weltweit die Notwendigkeit, ihre Theoriebildung selbstkritisch umgestalten zu mussen. Die erste Kritik sozialwissenschaftlicher Theoriebildung fordert eine Globalisierung"e;, die zweite, parallel gefuhrte Kritik, ihre De-Kolonialisierung"e;. Michael Kuhn diskutiert in seinem hochaktuellen Buch, - warum und wie die "e;Globalisierung"e; sozialwissenschaftlicher Theoriebildung nationalstaatliches Denken hoffahig macht; - wie die De-Kolonialisierung"e; sozialwissenschaftlicher Theoriebildung mit der Kritik eines Eurozentrismus der weltweiten Durchsetzung nationalstaatlichen Denkens den Weg bereitet; - mit welchen widersinnigen Argumentationen die Indigenisierung"e; des Denkens Beitrage zur ideologischen Aufrustung von Staaten produziert; - wie diese den Diskurs unter den de-kolonialisierten Theorien verunmoglichen und der wissenschaftliche Diskurs uber Theorien zu einer Frage politischer Macht uminterpretiert wird; - wie die global denkende de-kolonialisierte Wissenschaftselite imperiales Gedankengut zu Leittheorien fur das Denken weltweit macht und - welche Folgen all dies fur die Sozialwissenschaften hat sowie welche Vorlagen fur ihr anti-kritisches Denken der Historische Materialismus geliefert hat.

Kirjailija
Michael Kuhn
ISBN
9783838291383
Kieli
saksa
Julkaisupäivä
30.9.2020
Kustantaja
ibidem