"Es war ein trüber Wintertag im Februar, Nebel in der Luft und die Stadt grau und konturlos. Es war der Tag, der mich abschnitt von der Welt, deren Teil ich gewesen war und der mich ausstieß aus meinem bisherigen Leben." So beginnt der erschütternde Bericht einer jungen Mutter und angehenden Malerin als sie ihren ersten Schizophrenie-Schub erleidet. Einfühlsam zeichnet Renate Klöppel den Verlauf der Krankheit nach, schildert, wie auch die Familie und das soziale Umfeld an der Schizophrenie der jungen Frau zu zerbrechen drohen. Nach einem langen Weg findet die Protagonistin schließlich zurück ins Leben, ohne ihre Vergangenheit abzulehnen.