Im Zuge der Landtagswahlen 2024 in Ostdeutschland gewann die Debatte ber ostdeutsche Identit t sowie Differenzen zwischen Ost- und Westdeutschland erneut an Bedeutung, insbesondere angesichts der hohen Zustimmungswerte f r die AfD in Sachsen, Th ringen und Brandenburg. In Th ringen erzielte die Partei die meisten Zweitstimmen und warb im Wahlkampf mit dem Slogan "Der Osten macht's". Vor diesem Hintergrund untersucht dieses Buch die Diskursfunktion der Kategorie ostdeutsch in der Wahlkampfrhetorik der AfD im Kontext der Landtagswahl 2024 in Th ringen. Es zeigt, inwiefern die diskursive Konstruktion der Ostdeutschen als Legitimationsressource politischen Handelns innerhalb der AfD-Diskurse fungiert. Dar ber hinaus entwickelt die Arbeit einen theoretisch-konzeptionellen Ansatz zur Analyse von Identit tskonstruktionen und ihrer Funktionalisierung in Diskursen.