Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Sonstige Staaten, Note: 1,3, Friedrich-Schiller-Universit t Jena (Politikwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Am 24. M rz 1999 intervenierte die North Atlantic Treaty Organization (NATO) im Kosovo Konflikt. Dem war eine versp tete und halbherzige internationale Krisenpr vention vorausgegangen, welche zusammen mit der Unnachgiebigkeit der Serben sowie der erfolglosen, gewaltfreien (Unabh ngigkeits-) Politik der Kosovo-Albaner auf beiden Seiten zum Ausbruch von Gewalt gef hrt hatten. Die Gr nde f r die milit rische Intervention der NATO waren die Gewalteskalation, das Scheitern der Friedensverhandlungen von Rambouillet, die Erfahrungen von Srebrenica sowie die Angst vor einer neuerlichen Destabilisierung der gesamten Balkanregion. Das Fehlen eines Mandats der Vereinten Nationen (VN) machte diese Intervention zu einem v lkerrechtswidrigen Akt, der durch die NATO mit der Beseitigung der humanit ren Krise und der Stabilisierung der Balkanregion begr ndet wurde. Nach der Kapitulation Serbiens wurde am 3. Juni 1999 der Friedensplan f r das Kosovo unterzeichnet. Auf Basis der Resolution 1244 des Sicherheitsrates der VN (VNSR) bernahm die United Nations Interim Administration Mission in Kosovo (UNMIK) die Zivilverwaltung des Kosovo, wodurch das Gebiet der Souver nit t Jugoslawiens entzogen wurde und VN-Protektorat wurde. Das UNMIK-Mandat ist sowohl in Umfang und Komplexit t als auch hinsichtlich der Kompetenzen und Zielsetzungen einmalig und entzieht sich zugleich einer klaren Typologisierung. Innerhalb des vorgegebenen Umfangs kann und soll diese Arbeit weder die mangelnde Kategorisierung der Mission aufl sen, noch diese in vollem Umfang darstellen oder ihren Erfolg bzw. Misserfolg beurteilen. Vielmehr will sie die vielf ltigen Zuordnungsm glichkeiten innerhalb des VN Systems aufzeigen und diskutieren, wodurch die Komplexit t der Mission aus konzeptioneller Sicht aufgezeigt wird