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Die fragile Großmacht
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Die fragile Großmacht

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Der Großmachtstatus der Donaumonarchie stand nach der Niederlage bei Königgrätz mehr denn je in Frage. Das Habsburgerreich musste sich außenpolitisch neu orientieren. Das Bestreben, die Nachbarn in Südosteuropa in die eigene Einflusssphäre zu ziehen, führte zur Rivalität mit Russland. Der Ballhausplatz versuchte, mit Bündnissen und freundschaftlicher Kooperation diesen Antagonismus einzudämmen und für den Ernstfall über Alliierte zu verfügen. Die kaiserlich und königliche Außenpolitik sah sich tatsächlich auch in den Jahrzehnten nach 1866 wiederholt mit ernsten Krisen konfrontiert. Etwa seit der Jahrhundertwende verschlechterte sich die Situation für Österreich-Ungarn kontinuierlich. Die Doppelmonarchie fürchtete sowohl um ihre internationale Position als auch um ihre weitere Existenz als Vielvölkerstaat.
Alaotsikko
Die Donaumonarchie und die europaeische Staatenwelt 1866-1914- Teil 1 und 2
Kirjailija
Walter Rauscher
ISBN
9783653045239
Kieli
saksa
Julkaisupäivä
3.7.2014
Formaatti
  • PDF - Adobe DRM
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