Siirry suoraan sisältöön
Die «Bekenntnisfreie Weltliche Schule» Kein Fall Der «Weltanschauungsschule» Im Sinne Des Art. 7 Abs. 5 Alt. 2 Gg?
Tallenna

Die «Bekenntnisfreie Weltliche Schule» Kein Fall Der «Weltanschauungsschule» Im Sinne Des Art. 7 Abs. 5 Alt. 2 Gg?

Die Zahl der allgemein bildenden Privatschulen in der Bundesrepublik steigt seit Jahren kontinuierlich. Trotzdem ist die Anzahl der Grundschulen in freier Tragerschaft nach wie vor verschwindend gering. Grund hierfur sind die besonderen Zulassungsvoraussetzungen, die Art. 7 Abs. 5 GG fur private Grundschulen aufstellt und die Auffassung von Rechtsprechung und Lehre, wonach sich der dort verwendete Begriff der Weltanschauungsschule nach der Begrifflichkeit in Art. 4 Abs. 1 GG bestimme. Danach seien Weltanschauungsschulen nur solche Schulen, deren Unterricht von einer nichtreligioesen weltanschaulichen Lehre gepragt werde, die zudem noch von einer Weltanschauungsgemeinschaft getragen sein musse. Lediglich religionsfreie, so genannte bekenntnisfreie weltliche Schulen koennten hingegen nicht als Weltanschauungsschulen zugelassen werden, da ansonsten der in Art. 7 Abs. 5 GG normierte Vorrang der oeffentlichen Volksschule untergraben werden koennte. Der Autor kommt in seiner Untersuchung zu dem Ergebnis, dass eine historische Interpretation des Begriffs der Weltanschauungsschule dieser engen Auslegung entgegensteht und der Vorrang der oeffentlichen Volksschule diese Auslegung auch nicht erfordert.
Alaotsikko
Darstellung Des Inhaltlichen Bedeutungswandels Der Begriffe «Bekenntnisfreie Schule» Und «Weltanschauungsschule» Von Weimar Bis Heute Und Untersuchung Der Frage, OB Art. 7 Abs. 5 Alt. 2 Gg Private Volksschulen in Bekenntnisfreier «Weltlicher»
ISBN
9783631542460
Kieli
saksa
Paino
310 grammaa
Julkaisupäivä
22.8.2005
Kustantaja
Peter Lang AG
Sivumäärä
154