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Die antike Unterwelt im christlichen Mittelalter
Die antike Unterwelt im christlichen Mittelalter
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Die antike Unterwelt im christlichen Mittelalter

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Mit dem Siegeszug des Christentums war der Kosmos der antiken Mythologie nicht obsolet geworden. Er lebte fort in den Bildungstraditionen. Um das unterirdische Totenreich entstand dabei ein besonderer Diskurs. Das mythische Szenario hatte mit seinen archaischen Jenseitsvorstellungen schon in der Antike eine ubertragene philosophisch-psychologische Deutung provoziert, die sich insbesondere an Vergils Aeneis anschlieen konnte. Vermittelt durch die spatantike Dichterkommentierung, diente die allegorische Hermeneutik manchen karolingischen Literaten vor allem zur Rechtfertigung der Mythenlekture. Spatere Exegeten entwickelten sie schlielich zu einer genuin mittelalterlichen Lesart fort, die den Elementen des Unterweltszenarios ihre jeweils eigene Bedeutsamkeit zuwies. Weit uber eine bloe Analogie zur Holle hinaus wurde so das mythologische Infernum als universeller literarischer Verhandlungsort fur die Bedingungen menschlichen Daseins etabliert - eine Entwicklung, die diese Untersuchung anhand von Zeugnissen aus Dichtung und paratextueller Uberlieferung bis hin zu ihrem Abschluss in Dantes Commedia nachvollzieht.
Alaotsikko
Kommentierung - Dichtung - philosophischer Diskurs
ISBN
9783653025392
Kieli
saksa
Julkaisupäivä
10.12.2012
Formaatti
  • PDF - Adobe DRM
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