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Der Unrechtsgehalt Des § 261 Stgb
Tallenna

Der Unrechtsgehalt Des § 261 Stgb

Gegenstand dieser Arbeit ist die Untersuchung des Geldwaschetatbestandes ( 261 StGB) als ein typisches Beispiel moderner Strafgesetzgebung. Wie von einer Vielzahl neuerer Gesetzesvorhaben - genannt sei nur der sog. -Grosse Lauschangriff- - versprach man sich auch von dieser Norm einen wesentlichen Beitrag zur -Bekampfung der organisierten Kriminalitat-. Bereits aus dieser Formulierung wird deutlich, dass der Tatbestand uberwiegend praventiv ausgerichtet ist - und zwar mit der sog. -organisierten Kriminalitat- auf ein Phanomen, das nach Art und Umfang so unbestimmt ist, dass zumindest gegenwartig verlassliche Aussagen hieruber nicht moglich sind. Dies hat weitreichende Auswirkungen auf die Ausgestaltung des Tatbestandes. Mit 261 setzt sich der Gesetzgeber auf Kosten materieller Gerechtigkeit bewusst uber die wesentlichen Kategorien des klassischen Strafrechtssystems sowie die grundlegenden Vorgaben der Verfassung hinweg. Statt materielles Unrecht zu begrunden, dient die Norm vor allem dazu, die aktive Mitarbeit der Bevolkerung beim Vorgehen gegen die -organisierte Kriminalitat- zu erzwingen; daneben hat sie aber auch symbolische und rein populistische Zwecke."
Kirjailija
Johannes Knorz
ISBN
9783631301302
Kieli
saksa
Paino
310 grammaa
Julkaisupäivä
1.4.1996
Kustantaja
Peter Lang AG
Sivumäärä
252