Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fr hgeschichte, Antike, Note: 1,3, Ludwig-Maximilians-Universit t M nchen, Veranstaltung: Proseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Am ersten September des Jahres 100 n. Chr. tritt der Senator Gaius Plinius Caecilius Secundus, kurz Plinius der J ngere, im Alter von 38 Jahren das Amt des Suffektkonsulats an und kr nt somit seine au ergew hnliche und bemerkenswerte mterlaufbahn. Aus diesem Anlass hielt er, dem Brauch entsprechend und im Namen des Staates, an seinem ersten Amtstag vor dem vollst ndig versammelten Senat von Rom und dem ebenfalls anwesenden Kaiser Marcus Ulpius Trajanus eine Dankesrede, die uns als Panegyrikus berliefert ist. Um ein Grundverst ndnis der literarischen Gattung "Panegyrikus" zu schaffen, soll eine kurze Definition hilfreich sein: in der Sp tantike wird der Panegyrikus als eine Lobrede auf den Kaiser bezeichnet. Dabei sollte man dennoch unterscheiden, dass der Begriff Panegyrikus nicht jeden Text lobenden Inhalts integriert, sondern ihn auf das Lob gesellschaftlicher Instanzen (z.B. St dte) festlegt. Lobreden k nnen oft auch Tadelreden sein, da sie das Gegenbild darstellen, um das Ideal zu verdeutlichen. Auf diese Weise verurteilt auch Plinius mit dem Lob an Trajan den ehemaligen Kaiser Titus Flavius Domitianus.