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Der Mönchsbischof von Tours im 'Martinellus'
Tallenna

Der Mönchsbischof von Tours im 'Martinellus'

Im spätantiken Gallien entstanden zwischen dem vierten und achten Jahrhundert annähernd fünfzig hagiographische Dossiers. Der nach dem Mönchsbischof von Tours benannte ‚Martinellus‘ war das größte und wirkungsmächtigste Dossier. Das in der Vita des Sulpicius Severus vorgestellte Leitbild wirkte über Aquitanien, Gallien und das Merowingerreich hinaus auf die gesamte europäische Kultur. Die Beobachtung, dass die Vita einer bestimmten Persönlichkeit immer wieder umgeschrieben wurde, hat zu der Überlegung geführt, daß es einen Zusammenhang von „Biographie und Epochenstil“ gebe. In der vorliegenden Untersuchung wird gezeigt, dass derselbe Martinsstoff nicht nur immer neuer Gestaltung bedurfte, um für die jeweilige Epoche seine ganze Kraft entfalten zu können, sondern worauf jenseits dieses Wandels die übergreifende Einheit des Leitbilds beruht.

Alaotsikko
Zur Form des hagiographischen Dossiers und seines spätantiken Leitbilds
Painos
Reprint 2012
ISBN
9783110188585
Kieli
saksa
Paino
692 grammaa
Julkaisupäivä
21.8.2006
Kustantaja
De Gruyter
Sivumäärä
363