Mailand, 1859. Die Stadt liegt im Chaos des Risorgimento. Wahrend die Burokratie der sterbenden osterreichischen Herrschaft nur politische Umsturze furchtet, beginnt der Gendarm Franz Moser eine Jagd, die in die tiefsten Schatten des burgerlichen Lebens fuhrt. Moser ist ein Logiker, ein Mann der Protokolle und Fakten. Seine einzige Spur: die Vermisstenanzeige eines Waschers und eine Reihe von makellos gefalschten Dokumenten, die alle auf denselben unscheinbaren Kleinburger verweisen: Antonio Boggia. Boggia ist der Antagonist der Ordnung: ein Rechner, der seine Verbrechen als finanzielle Gleichung sieht. Er mordet nicht im Affekt, sondern um seine Falschungen juristisch abzusichern. Er stiehlt die Identitat seiner Opfer und mauert ihre zerstuckelten Korper in den Kellern der Stretta Bagnera ein. Moser muss Boggias perfekte Logistik entschlusseln und den physischen Beweis seiner Verbrechen finden, bevor das politische Chaos den "e;Mostro di Milano"e; fur immer entkommen lasst. Es ist das Duell eines Mannes gegen die Kaltblutigkeit und das Scheitern eines gesamten Systems. Die Realitat liefert die Knochen das Erzahlen den Atem zwischen ihnen