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Der Dramatiker ALS Psychologe: Figur Und Zuschauer in Schillers Dramen Und Dramentheorie
Tallenna

Der Dramatiker ALS Psychologe: Figur Und Zuschauer in Schillers Dramen Und Dramentheorie

Schillers dramatisches Schaffen, von Beginn an im Zeichen eines psychologischen Interesses, verf hrt seit den R ubern nach der Methode, "die Seele gleichsam bei Ihren geheimsten Operationen zu ertappen". So konzentriert sich die Darstellung auf die Figur und deren Inneres, das sich verbal und gestisch u ert. Dabei agiert die Figur als Objekt dreifachen Beobachtens (Zuschauens): durch den Autor, den Mitspieler auf der B hne, den Betrachter im Publikum. Zudem sind Schillers Figuren Zuschare ihrer selbst. - Das psychologische R stzeug gewinnt Schiller im Zuge seines Medizinstudiums an der Karlsschule, wo er besonders ber den psychosomatischen Zusammenhang des Organismus instruiert wird. Psychologisches wissen w chst ihm sodann durch die Gef hlskultur des 18. Jahrhunderts (Empfindsamkeit) und durch das eigene Schaffen (als literarische Erfahrung) zu. Insofern er auch Einblicke ins Unbewu te (die "Nachtseite") seiner Figuren er ffnet, ergeben sich Beziehungen dieses Klassikers zur Romantik. - Wie als Psychologe im Drama versteht Schiller sich als Psychotherapeut in der Dramentheorie. Im Theater soll der Zuschauer von der Zerissenheit durch die moderne Zivilisation geheilt, durch das Erleben des "erhabenen" zur inneren Freiheit und menschlichen W rde erzogen werden.
Kirjailija
Lothar Pikulik
ISBN
9783897852396
Kieli
saksa
Paino
5167 grammaa
Julkaisupäivä
1.10.2004
Kustantaja
Brill Mentis
Sivumäärä
347