Anonym gezeugt, geboren und verkauft arbeitet Esteban auf verschiedenen
Plantagen, haust in verlausten Baracken und leidet unter den sadistischen
Strafen der Aufseher. Als sich die Gelegenheit bietet, flieht er in den
Urwald, wo er dank seines animistisch geprägten Glaubens afrikanischen
Ursprungs jahrelang in Harmonie mit der Natur lebt. Nur mit einer Machete
bewaffnet, schützt er sich vor Sklavenjägern und verräterischen Kumpanen.
Als er von der Abschaffung der Sklaverei erfährt, verlässt er den Urwald,
doch das Leben, das ihn erwartet, unterscheidet sich wenig von seiner früheren
Sklavenexistenz. Im Unabhängigkeitskrieg gegen Spanien (1895-98) schließt
er sich den Anführern Maceo und M?ximo G?mez an und nimmt - nur mit der
Machete bewaffnet - an der siegreichen Schlacht von Mal Tiempo teil. Er
will sich nicht damit abfinden, dass sich die Amerikaner einmischen und
nach Erringung der Unabhängigkeit nicht mehr weichen wollen.