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Denken der Banalitat
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Denken der Banalitat

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Ziel des Buches ist es, das Individuum zu sprengen. Jedes Individuum muss dem Anspruch nachgeben, sich zu definieren. Dadurch aber erstarrt es im Dinghaften und mit ihm auch das Denken: reproduzierbares Wissen und das Verlangen nach durchgangiger Verstandlichkeit - kurz: die Banalitat - obsiegen. Gilles Deleuze und Martin Heidegger relativieren den pessimistischen Charakter dieses Gedankens, indem sie in der Banalitat eine Zweideutigkeit ausmachen: Die Banalitat ist nicht nur lahmend, sie kann auch produktiv werden und zwar dort, wo sie unertraglich wird. An diesem Punkt namlich zwingt sie uns zu einer Uberschreitung ins Ungewisse und erst dann wird das Denken geboren. Da nun jedes Individuum von seiner Geschichte abhangt und umgekehrt, siegt auch in der Geschichte die Banalitat. Es fragt sich also im groeren Mastab: Ist heute der geschichtliche Augenblick gekommen, das Individuum zu sprengen? Womoglich. In jedem Fall gilt: In der Zweideutigkeit liegt die Sprengkraft geborgen.
Alaotsikko
Uberschreitung als Ereignis bei Martin Heidegger und Gilles Deleuze
ISBN
9783846768112
Kieli
saksa
Julkaisupäivä
19.2.2024
Formaatti
  • PDF - Adobe DRM
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