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Das 'Wort Gottes' als menschliche Sprechhandlung
Tallenna

Das 'Wort Gottes' als menschliche Sprechhandlung

Die Bedeutung eines Wortes kann verstehen, wer die Handlungsabsicht erkennt, mit der es geäußert wird. Das "Wort Gottes" ist als menschliche Sprechhandlung zu fassen, welche die menschliche Rede erst ihre Funktion wahrnehmen lässt, Verständigung mit Gott und untereinander herzustellen. Das Gegenübersein im Gebet zu Gott ist dabei keine Vergegenständlichung der beteiligten Personen, sondern im Gegenteil das Bewusstwerden, dass der Betende nicht ohne seinen Adressaten ist. Diese Thesen verfolgt die vorliegende sprechakttheoretische Weiterführung der Theologie Gerhard Ebelings. Sie wird mit Positionen ins Gespräch gebracht, denen zufolge menschliche Rede anders ein Problem für die Rede von Gott darstellt. Zu nennen sind unter anderem Ingolf U. Dalferth, Oswald Bayer und möglichkeitsontologische Metapherntheorien. In der vorliegenden Arbeit reformuliert Philipp Sebastian Gmelin dabei Gerhard Ebelings Doppelstruktur der Gottesbegegnung in Vorstellung und Gespräch sprechhandlungstheoretisch in Anknüpfung an Ludwig Wittgenstein, John R. Searle und Saul Kripke.
Alaotsikko
Weiterführung der Sprachlehre Gerhard Ebelings im Gespräch mit Ingolf U. Dalferth und John R. Searle
ISBN
9783161627781
Kieli
saksa
Paino
532 grammaa
Julkaisupäivä
11.11.2024
Kustantaja
Mohr Siebeck
Sivumäärä
357