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Das Spiel mit der Vergangenheit in der Zweiten Sophistik
Das Spiel mit der Vergangenheit in der Zweiten Sophistik
Tallenna

Das Spiel mit der Vergangenheit in der Zweiten Sophistik

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Die heutige Vorstellung der Zweiten Sophistik ist vor allem gepragt von der rhetorischen Tatigkeit gebildeter Griechen in der romischen Kaiserzeit und der Vorbildfunktion des klassischen Griechenlands. Was aber geschieht, wenn der Text, statt nur vorgetragen zu werden, als Lekture vorliegt? Wie andern sich dann die Moglichkeiten der Rezeption?Anhand ausgewahlter Schriften, die Dion Chrysostomos, Aelius Aristides und Lukian von Samosata zugeschrieben werden, zeigt sich, dass die Anspielungen auf das klassische Erbe im Falle rhetorischer Texte insbesondere als Angebot an ein tatsachlich lesendes Publikum zu verstehen sind, das sich durch die Beschaftigung mit den Texten der eigenen elitaren Stellung im Bildungsdiskurs vergewissern kann. Dafur spielen die Werke mit den Sprecheridentitaten, dem gesellschaftlichen Kontext und vor allem mit der literarischen Vergangenheit. Durch komische, ironische oder verfremdende Effekte sieht sich die Leserschaft herausgefordert, immer wieder die eigene Bildung unter Beweis zu stellen. Das klassische Griechenland ist dabei nicht nur Vorbild, vielmehr werden die Klassiker auch fur die eigene Gegenwart produktiv gemacht.
ISBN
9783515135405
Kieli
saksa
Julkaisupäivä
28.9.2023
Formaatti
  • PDF - Adobe DRM
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