Die vorliegende Arbeit untersucht die Form und Funktion der auf China bezogenen multimodalen Zeichenverwendungen im offentlichen Raum in Deutschland; diese werden als China-Reprasentationen bezeichnet. Die China-Reprasentationen werden als konstitutive Zeichenressourcen bei der Ortsherstellung verstanden. Ein interdisziplinares Merkmal des Projekts besteht in der Kombination der Grounded-Theory-Methodologie sowie der Ethnografie mit diskurslinguistischen Methoden. Ziel der Untersuchung ist es, empirisch gestutzte Aussagen uber den untersuchten Diskurs der China-Reprasentation zu treffen und hierbei eine Grounded Theory zu entwerfen.