"Wohlan denn, mache dich frei von allen Vorurteilen, die deinen Geist gefangen halten, lege ab die tr gerische Gewohnheit und werde wie im Anfang ein neuer Mensch, da du ja auch nach deinem eigenen Gest ndnisse H rer einer neuen Lehre sein wirst; schaue nicht blo mit den Augen, sondern auch mit dem Verstande, welches Wesen und welche Gestalt die G tter haben, die ihr so nennt und an die ihr glaubt." So beginnt Mathetes seinen Brief an Diognet und Justin beendet seine zweite Apologie an den Senat mit den Worten: "Sobald ihr nun dieses B chlein genehmigt habt, m chten wir es allen zug nglich machen, damit sie wom glich anderen Sinnes werden; einzig zu diesem Zwecke haben wir die vorliegenden Abhandlungen abgefa t." Dazwischen erleben wir die wortreichen, freim tigen Verteidigungsbriefe der ersten Apologeten zur Widerlegung aller Vorurteile und zur gerechneten Beurteilung aller Christen, die der Staat ungerecht hinrichtet.