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Bildungsgerechtigkeit jenseits von Chancengleichheit
Bildungsgerechtigkeit jenseits von Chancengleichheit
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Bildungsgerechtigkeit jenseits von Chancengleichheit

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Mit der im Kontext der ''PISA-Diskussion'' erfolgenden Wiederentdeckung der ''Illusion der Chancengleichheit'' geht eine wenig diskutierte oder kritisch hinterfragte Tradierung einer spezifischen Vorstellung von Bildungsgerechtigkeit als Chancengleichheit einher. Der Ruf nach Chancengleichheit ist janusköpfig: Seine schlagkräftigen Evidenzen drohen elementare Momente der Thematik aus dem Blick geraten zu lassen.
Wenngleich lokal wenig zentriert und medial kaum quotenfähig, existieren verschiedene Ansätze, die jenseits der in den internationalen Vergleichsstudien vorgenommenen forschungsmethodischen Fokussierungen – und damit (forschungs-)notwendig auch verbundenen Verengungen – das damit in Rede stehende Phänomen der „Bildungsgerechtigkeit“ in breiterer und komplexerer Weise thematisieren.
In diesem Band soll zumindest ein Teil dieser Vielfalt eingefangen werden. Es geht dabei neben einer theoretischen Fundierung möglicher Konzeptionen sozialer Un-Gleichheit und Bildungs-un-gerechtigkeit um eine Auseinandersetzung mit alternativen empirischen – insbesondere hermeneutischen – Zugriffen auf Prozesse der Reproduktion von Ungleichheit im Bildungssystem und deren normative Rechtfertigungen.

Alaotsikko
Theoretische und empirische Erganzungen und Alternativen zu 'PISA'
ISBN
9783531190433
Kieli
saksa
Julkaisupäivä
9.4.2013
Formaatti
  • PDF - Adobe DRM
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