Bewegungsimprovisation wird in padagogisch-kunstlerischen und therapeutischen Kontexten eingesetzt. Sie als eigenstandigen Fachbereich zu legitimieren, steht noch aus. Dieses Buch zeigt, welches Potenzial Bewegungsimprovisation fur Gruppenprozesse, Selbsterfahrung und kreative Ausdruckskraft birgt. Der erste Teil des Buches fuhrt in Begriffe und Methodik ein. Der zweite Teil beleuchtet die Wirkung bewegter Improvisation in sozialen, padagogischen und kunstlerischen Zusammenhangen, immer mit Blick auf Praxisnahe und Ubertragbarkeit. Anwendungsperspektiven im Bildungssystem und der Gesundheitspravention zeigen die gesellschaftliche Relevanz abschlie end auf. Die Autorin dokumentiert die Ergebnisse eines zweijahrigen Forschungsprojekts. Ihre Auswertung von Interviews (Alter der Teilnehmenden 9-67), Beobachtungen und Reflexionen verdeutlicht: Bewegungsimprovisation fordert Kreativitat, Selbstwirksamkeit, Kommunikation, Teilhabe und die Entfaltung individueller wie kollektiver Ressourcen.