Christian Meier (*1929) nimmt mit seinen bahnbrechenden Arbeiten zur griechischen und romischen Geschichte eine Ausnahmestellung in der internationalen althistorischen Forschung ein. Mit Buchern wie "Caesar" oder "Athen. Ein Neubeginn der Weltgeschichte" hat er zudem einem breiten Publikum seine Forschungsergebnisse in sprachlich eindrucksvoller Form vermittelt. Der erste Band seiner Ausgewahlten Schriften prasentiert Arbeiten zur romischen Geschichte. In ihnen spiegeln sich einerseits der Weg zu "Res Publica Amissa", seiner langst zum Klassiker gewordenen Untersuchung der 'Krise ohne Alternative' der spaten Republik, und andererseits die immer weiter gefuhrten Analysen der Ordnung der Romischen Republik, die dann in eine grosse Synthese gemundet sind.