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Antike Autobiographien
Tallenna

Antike Autobiographien

sidottu, 2005
saksa
Die Entdeckung der Individualitat im fruhen Griechenland pragt die gesamte europaische Geistesgeschichte. Sie aussert sich nicht zuletzt in verschiedenen Formen der literarischen Selbstdarstellung. Aussagen uber die eigene Person begegnen uns in poetischen Texten seit dem 7. Jh. v. Chr., wie in den Werken und Tagen des Hesiod. Seit dem 4. Jh. v. Chr. treten eigenstandige Texte autobiographischen Inhalts mit zunehmender Haufigkeit auf, wobei sich die Autoren bereits etablierter literarischer Gattungen bedienen: Xenophon verfasst seine Anabasis in Form einer historischen Monographie, Isokrates gibt dem Rechenschaftsbericht uber sein Leben in der Antidosis die Form einer Gerichtsrede, Platon wiederum bedient sich der Briefform, um uber sein Leben zu schreiben. Mit den Confessiones des lateinischen Kirchenvaters Augustinus ist im 4. Jh. n. Chr. der unbestrittene Hohepunkt der antiken Autobiographie erreicht. Der Band fuhrt ein in die Gattungstheorie und Literaturpsychologie autobiographischen Schreibens und stellt Einzelinterpretationen zu zentralen autobiographischen Werken der griechischen und lateinischen Literatur vor.
Alaotsikko
Werke - Epochen - Gattungen
Toimittaja
Michael Reichel
Painos
Aufl. ed.
ISBN
9783412105051
Kieli
saksa
Paino
446 grammaa
Julkaisupäivä
3.6.2005
Kustantaja
Bohlau Verlag
Sivumäärä
277