Siirry suoraan sisältöön
Ansprüche der Opfer des Völkermordes an den Armeniern 1915
Tallenna

Ansprüche der Opfer des Völkermordes an den Armeniern 1915

Im Zuge des Ersten Weltkriegs wurden rund 1,5 Millionen Armenier im Osmanischen Reich systematisch verfolgt und ermordet. Bis auf wenige Ausnahmen wurden die Verantwortlichen für diese Verbrechen nie zur Verantwortung gezogen. Dieser Umstand hat dazu beigetragen, dass den Opfern und ihren Nachkommen bis heute keinerlei Wiedergutmachung geleistet wurde. Ankara weist den Vorwurf des Völkermordes bis heute entschieden zurück, die bloße Erwähnung des Wortes Völkermord im Zusammenhang mit den Ereignissen von 1915 ist in der Türkei gerichtlich strafbar. Der Autor weist nach, dass diese Ereignisse aus völkerrechtlicher Sicht zweifelsfrei als Völkermord im Sinne der UN- Völkermordkonvention zu qualifizieren sind. Anhand vergleichbarer Fälle wird analysiert, welche rechtlichen Konsequenzen Völkermorde und andere völkerrechtliche Verbrechen nach geltendem Völkerrecht nach sich ziehen müssten, vergleicht diese Erkenntnisse mit der Situation der Opfer von 1915 und erörtert Möglichkeiten, die berechtigten Ansprüche dieser Menschen und ihrer Nachkommen noch heute durchzusetzen.
Alaotsikko
Eine völkerrechtliche Analyse des Völkermords an den Armeniern, die daraus (nicht) gezogenen Konsequenzen und Vorschläge zur Wiedergutmachung
Kirjailija
Wolfgang Weeber
ISBN
9783838101354
Kieli
saksa
Paino
518 grammaa
Julkaisupäivä
1.11.2008
Sivumäärä
336