Die gesellschaftlich-politische Debatte um ein angemessenes, vielerorts so bezeichnetes humanes"e; Sterben spiegelt sich auch in literarischen Texten wider. Die Literatur wird in diesem Zusammenhang zum Seismografen und Aushandlungsraum im Spannungsfeld zwischen individueller Erzahlung, okonomisierter Medizin, politischen Debatten und Fiktion. Die analysierten literarischen Texte loten aus, was es bedeutet, dass der Tod sich unserer Erfahrung entzieht, nehmen gleichwohl die Herausforderung dieser Darstellungsproblematik an und zeigen neue Asthetiken und Schreibweisen des Sterbens auf.