Wenn ich mein Buch jemandem erklare, sage ich meistens:Es beginnt ganz ruhig. Thomas und Raffael sitzen auf dem Balkon, eigentlich ein normaler Abend. Und dann horen sie diesen Schrei aus dem Krahenwald. Sie reagieren sofort, gehen in den Wald und dort finden sie ein Madchen. Sie lebt, aber etwas ist passiert. Und man merkt schnell: Das war kein Zufall. Von da an wird es immer intensiver. Sie folgen Spuren, die sie nicht nur fachlich fordern, sondern auch personlich. Es geht nicht einfach darum, einen Tater zu finden. Es geht darum zu verstehen, wie so etwas entstehen kann. Im Kern handelt das Buch von Trauma, von verletzter Kindheit, von Schuld und davon, wie dunn die Grenze zwischen Opfer und Tater manchmal ist. Der Wald ist dabei fast wie ein eigener Charakter. Dunkel, still, voller Geheimnisse. Es ist ein Krimi, ja, ein Thriller, aber vor allem ein psychologischer. Einer, der zeigt, was passiert, wenn Schmerz zu lange im Verborgenen bleibt.