Studienarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Didaktik - Geographie, Note: 2,0, Universitat Munster, Sprache: Deutsch, Abstract: Angesichts der zunehmenden Diversitat durch Internationalisierung, Globalisierung und Migration ist interkulturelles Lernen und die Ausbildung interkultureller Kompetenz auf Seite der Schuler*innen eine Antwort des Bildungssystems auf die damit verbundenen gesellschaftlichen Herausforderungen. Ziel dieser Arbeit ist es anhand einer Literaturanalyse zu untersuchen, inwiefern interkulturelles Lernen im Geographieunterricht gestaltet werden kann, um den Anforderungen der geographiedidaktischen Diskussion um das Thema gerecht zu werden. Das Konzept von Schrufer, dem das "e;Developmental Model of Intercultural Sensitivity"e; von Milton Bennett als Grundlage dient, zielt auf die Entwicklung interkultureller Kompetenz ab, wobei das Kulturverstandnis konstruktivistisch und kulturrelativistisch ist. Der geographiedidaktische Diskurs stellt vielfaltige Anforderungen an das interkulturelle Lernen, wie beispielsweise die Uberwindung von kulturalisierenden Denkmustern. Es werden konkrete Methoden zur Ausbildung interkultureller Kompetenz im Geographieunterricht dargestellt. Fur die Unterrichtspraxis gestaltet sich das interkulturelle als anspruchsvolle Aufgabe, die aber basierend auf entsprechenden Konzepten und der Berucksichtigung der aus der geographiedidaktischen Diskussion abgeleiteten Anforderungen gelingen kann.