Menschliches Verhalten und menschliche Tragodien aus privater wie aus globaler Perspektive wiederholen sich in vergleichbaren Mustern seit Jahrtausenden, ohne dass die Menschheit entgegen ihrer technologischen Fortschritte dazu zu lernen scheint. Die dabei parallel erfolgte Beschadigung unserer Lebensgrundlagen ruckt die Welt ihren Belastungsgrenzen immer naher. Es stellt sich die Frage, ob es einen Weg gibt, Menschen zu einem prinzipiell anderen Denken und Verhalten zu bewegen. Der Autor sieht diesen Weg darin, das bisherige Selbstverstandnis des Menschen in Frage zu stellen und er postuliert, dass der Mensch nicht uber einen freien Willen verfugt. Die Begrundung und die massiven Auswirkungen auf unser individuelles und gesellschaftliches Leben werden in diesem Essay erlautert.