Als die Eisenbahntechnologie versprach, Berge zu versetzen, wurden weltweit Geographien ins Wanken gebracht. Nichts schien in Zukunft sein zu mussen, wie es war - auch nicht im Land der Fjorde und der langen Winter.Die Autorin schreibt anhand der norwegischen Eisenbahngeschichte einen Beitrag zur Kulturgeschichte der europaischen Geographie. Sie untersucht, wie Debatten uber den Eisenbahnbau Wissen uber das eigene Land tradierten, und stellt fest: Geographische Wissensproduktion und politische Willensbildung waren eng miteinander verstrickt. Mit dem Band liegt auch erstmals eine Geschichte der norwegischen Eisenbahn in deutscher Sprache vor.