Dem Menschen hat seine nackte Wirklichkeit noch nie genugt. Schon immer hat er versucht, sein wahres Antlitz selbst zu gestalten. Zwolf bedeutende, wirkungsgeschichtlich herausragende Versuche werden vom Verfasser kritisch durchdacht. Dabei folgt er einem Leitmotiv, dass namlich Menschen seit Anbeginn ihre eigene Stellung auf der Welt bestimmt haben, indem sie eine hohere Macht angenommen, Gott und Gotter erfunden haben. Grundlegende Fragen wie die nach Sein und Nichts, Zeitlichkeit und Sterblichkeit, Gut und Bose, menschlicher Vernunft und einem gelingenden Leben waren stets eng verbunden mit dem Mensch-Gott-Verhaltnis, wie es jeweils geglaubt wurde.