Die griffige Formel einer Neuen Burgerlichkeit sorgt seit einigen Jahren fur Aufsehen. Neu an dieser forcierten Thematisierung von Burgerlichkeit und Burgertum ist, dass sie alle intellektuellen Generationen und Milieus umfasst und nicht nur in akademischen Nischen Interesse erregt, sondern gleichermaen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vorangetrieben wird. Neu aber ist auch, dass dieser neuen Burgerlichkeit ihr traditioneller Trager verloren zu gehen scheint: das Burgertum. Mit Beitragen von:Jens Hacke, Karl Heinz Bohrer, Andreas Fahrmeir, Norbert Bolz, Heinz Bude, Joachim Fischer, Karl Siegbert Rehberg, Paul Nolte, Tilman Reitz, Clemens Albrecht, Manuel Frey, Andreas Reckwitz, Hans-Peter Muller.